Freitag, 11. Februar 2011

Lesotho, Königreich in den Bergen

Vor langer, langer Zeit hinterliessen hier Dinosaurier ihre Spuren...

heute traeumen die Jungs von Autos...

...sind aber noch oft mit ihren stolzen Pferden unterwegs.

typische Rundhuetten

unsere "parkplatzwaechter"...

...waehrend wir Wasserfaelle besuchen.

Schlafplatz mit Aussicht

Schlechte Strassen fordern ihre Opfer; wir ziehen ein verunfalltes Auto mit unserer Winde aus dem Graben.

Nochmals Winden-Einsatz: Der Felsbrocken musste weggezogen werden damit der Weg wieder frei wird.

Einkaufen im Dorf. Wer will kann hier auch Telefonieren...

...oder nutzt die Telefonkabine nebenan.

Staudamm im Landesinnern veraendert die Landschaft.


Hier fliesst der Fluss noch ungehindert...

...und versperrt uns den Weg. Unser Landy schaffte es aber trotzdem durch.

typische Dorfsiedlung auf ueber 2000m

wir werden beim Kochen gut beobachtet

Wandern auf 3000m

...

Hoechstes Pub in Afrika auf 2874m

Strasse vom Sani-Pass zurueck nach Suedafrika

Samstag, 5. Februar 2011

Südafrika, Mountain Zebra Nationalpark

text folgt............




Südafrika, Addo Elephant Park

text folgt..........................














Südafrika, Tsitsikamma Nationalpark




Südafrika, Cape Aghulas

21.01.2011
Südafrika, Cape Aghulas
Wer von Nord nach Süd durch Afrika fährt will an diesem Punkt halt machen:  Cape Aghulas ist der südlichste Punkt des Kontinents. Der Leuchtturm, nach ägyptischem Vorbild konstruiert, gilt auch für uns ein Wendepunkt: Von nun an zeigt die Schnauze unseres Landys wieder hauptsächlich nach Norden.




Südafrika, Kapstadt

20.01.2011
Südafrika, Kapstadt
Mit Blick auf den Tafelberg, der soeben von einem „Tischtuch“ (so nennen die Einheimischen die dünne Nebelschicht) bedeckt wird, sitzen wir am Hafen und schlürfen eine heisse Schokolade. Die Waterfront, in Kapstadt der einzig sichere Bereich ab Einbruch der Dunkelheit, bietet neben unzähligen Café’s entlang der Hafenpromenade riesige Einkaufsgalerien, Hotels, Kino und viel mehr. Wer möchte, kann sich Stunden in diesem Stadtviertel vertreiben. Da wir weniger in Shoppinglaune sind, beobachten wir lieber am Bloubergstrand die Kyte-Surfer beim Wellenreiten vor der versinkenden Sonne. Die Kulisse bildet Kapstadt mit dem Tafelberg.
Unter schattigen Urwaldbäumen sitzen wir im wunderschönen Stadtgarten und beobachten Eichhörnchen die quirlig im Geäst umher wieseln. Eine Oase inmitten der Grossstadt, in der wir eine Pause von der Sightseeing-Tour einlegen. Sämtliche Gebäude stammen aus der Kolonialzeit und wurden ab dem 17. JH errichtet. Unter anderem auch Kirstenbosch, der älteste botanische Garten in Südafrika. Er ist am Fusse eines Berges angelegt und zeigt in aller Vielfalt heimische Gewächse und Blumen, deren Blütenpracht die gesamte Farbpalette umfängt. Wir erreichten diesen Garten über den Chapmans Peak, der angeblich schönsten Küstenstrasse der Welt. Wer schon einmal Korsikas Küsten entlang gefahren ist, wird das vielleicht in Frage stellen. Dennoch bietet diese Strasse entlang der Steilküste herrliche Ausblicke aufs türkisblaue Meer.
Den Tafelberg zu erklimmen zählt mitunter zum Pflichtprogramm. Die Mühen des steilen Aufstieges werden durch den grandiosen Blick über Kapstadt belohnt. Auch wenn es in 1085 m.ü.M. nur noch 11°C hat und uns der eisige Südwind um die Ohren bläst. Im Windschatten eines Felsens hocken wir aneinander gekauert vor unserem Picknick und beobachten wie unsere Fingernägel blau anlaufen. Dass es oben kühl wird, wussten wir, aber auf diesen Temperatursturz waren wir nicht vorbereitet.
Nach gut einer Woche in und um Kapstadt zieht es uns nun weiter gen Süden. Das Kap Agulhas ist der südlichste Punkt Afrikas. Raues Meer, ein rot-weiss gestreifter Leuchtturm und Häuser mit Rieddächern erinnern fast an die Nordsee. Danach stellen wir uns wenige Kilometer vom Kap entfernt „in den Busch“. Endlich wieder eine Übernachtung in der ‚Wildnis‘.
Am nächsten Morgen erwarten uns nach etwa zwei Stunden Fahrt in Warmwaterberg heisse Quellen. Der Himmel ist bewölkt und die Temperaturen sind moderat. Optimales Wetter um in den Frischwasser-Pools mit 25, 37 und 42°C zu planschen. Danach geht die Fahrt weiter zu den Cango Caves. Das mehrere Kilometer lange Höhlensystem kann man mit einer ‚Adventure-Tour‘ erkunden. Nahe des Eingangs befinden sich zwei riesige Hallen mit gigantischen Tropfsteinformationen, von dort aus führen schmale Gänge in die Tiefen der Höhle.









Montag, 17. Januar 2011

Südafrika, Kap der Guten Hoffnung

Tosender Wind pfeift uns um die Ohren als wir um die felsige Ecke lugen. Unerwartet greift er nach unserer Kopfbedeckung, reisst und zerrt daran bis sich der Knoten von Carmens Kopftuch löst. Der wehende Fetzen Stoff wird noch vor dem Abgrund von einem dornigen Busch aufgefangen. Carmen löst ihn vorsichtig und schützt ihren Kopf wieder von der sengenden Sonne während wir vom Felsen in das wildschäumende Meer hinabblicken. Ein Meer? Es sind dessen zwei! Exakt hier am Cape Point, nur wenige hundert Meter von dem Kap der guten Hoffnung entfernt, treffen zwei Ozeane zusammen: der Atlantische und der Indische Ozean.
Touristen latschen gemütlich die wenigen Meter hinauf zum Leuchtturm oder lassen sich bequem mit der kleinen Drahtseilbahn hoch kutschieren. Der Ansturm hält sich jedoch in Grenzen, was uns die Musse zum Verweilen und Beobachten der  mannigfaltigen Vogelwelt gibt.  Noch ruhiger ist die Wanderung der Küste entlang. Während wir noch in den Cedar-Bergen dem Fluss entlang wanderten oder den Grat zwischen den Täler erklommen, vorbei an Rooibos, der den berühmten südafrikanischen Tee gibt, ist der Weg  der Küste entlang  flach, aber sehr windig. Aufgewirbelter Sand fliegt uns ins Gesicht. Wir passieren zwei Schiffswracks. Rostende Zeugnisse der harten See, die sich heute unter strahlender Sonne in türkis- und eisblauen Farben zeigt. Später zweigt der Pfad ins Inland ab. Nun herrschen niedere Büsche und Graslandschaft vor. Auf kleinem Gebiet zählt man hier bis zu 1200 verschiedene Pflanzenarten. Wir geniessen die verschiedenartigsten Blüten, die diese einzigartige, weil oft endemische, Flora hervorbringt. Dazwischen äsen grosse Elandantilopen oder Buntböcke, hochgeschreckt von uns seltenen Wanderern. Bevor wir wirklich nahe genug zum Fotografieren kommen, sind sie schon davon gehupft.  Die Bilder werden uns vielmehr mit dem Duft der Blüten und dem Pfeifen des rauen Windes ins Gedächtnis gebrannt.



 Gerade erst in Südafrika angekommen stehen wir im Wald, im Köcherbaumwald. Diese Baumart steht für gewöhnlich nur einzeln rum, hier aber in Massen.










Augrabies Falls: der Oranje-Fluss stürzt sich hier 56m in die Tiefe



 Begegnug auf der Rundfahrt im Nationalpark







 Monster! Ob die San (Buschmänner) doch älter sind als die Menschheit glauben will, oder es die Dinosaurier länger gab als angenommen? Die Felszeichnungen lassen spekulieren...


 ...auf jeden Fall waren die San geübte Jäger...
 ...und heischten damit sicherlich bei der Damenwelt Bewunderung ein.
 "Unsere kleine Farm" war für einige Tage die Jamaka-Farm in den Ceder-Bergen.
 Da fanden wir ein herrliches Camp...
 ...mit eigenem Pool :-)
 ...und netten Nachbarn mit eigentümlichen Fahrzeugen: ein Landrover mit Nissan-Motor!
 Am Cap Point südlich von Kapstadt treffen Atlantik und Indischer Ozean aufeinander. Der kalte Wind wird von den Einwohnern Kapstadts "Cape Doctor" genannt, da er für die beste Luft Afrikas sorgt.
 Wenige hundert Meter davon ist der südwestlichste Punkt Afrikas: Das Kap der Guten Hoffnung
 Eine österreichische Motorradgruppe auf südlicher Harley-Tour
 Der Benguela-Strom spült eisblaues Meerwasser aus der Antarktis hier an den Strand
Die oft stürmische See bringt auch ihre Opfer















...